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Ramadan geht zu Ende

Auch in diesem Jahr anders als sonst – Muslime beten gemeinsam in der Moschee – Ordner im Einsatz – Hygienemaßnahmen werden eingehalten – Familien feiern wohl nur im engsten Kreis

Ort: Osnabrück 13. Mai 2021, 05:30 Uhr

Am Mittwoch Abend ging der muslimische Fastenmonat Ramadan zu Ende. Auch die Muslime in Osnabrück können das Fastenbrechen in diesem Jahr nicht so feiern wie sonst. Die wegen der Corona-Pandemie geltenden Kontaktbeschränkungen verhindern, dass das dreitägige Fest als großes Familienereignis gefeiert werden kann. Dennoch versammelten sich einige Menschen zum Gebet in albanischen Moschee in Osnabrück. Ordner kümmerten sich darum, dass die Regeln eingehalten wurden. Jeder musste seinen eigenen Gebetsteppich mitbringen. Auch eine FFP2 Maske ist Pflicht. Das Zuckerfest zum Ende des Fastenmonats Ramadan fällt auch in diesem Jahr im Zeichen der Corona-Krise in der gesamten muslimischen Welt bescheiden aus. Geprägt sind diese Festtage normalerweise von einem gemeinsamen Moscheebesuch zum Ende des Ramadan. In ausgelassener Stimmung gehen die Gläubigen dann durch die Straßen und beglückwünschen sich gegenseitig. Im Kreis von Familie und Freunden wird ausgiebig gegessen und getrunken. Doch wegen der Corona-Krise sind solche Zusammenkünfte nur begrenzt erlaubt.