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Ahlen: Mord vor der eigenen Haustür

34-Jähriger durch Kopfschuss niedergestreckt – Täter flüchtig – Polizeihunde suchen die Umgebung ab – Projektil durch Beamte aufgefunden – Großfamilie des Ermordeten ist fassungslos und liegt sich in den Armen – Spurensicherung bei der Arbeit – Tatort mit Sichtschutz abgesperrt – Hintergründe noch unklar – Leichnam unter großer Trauer der Familie abtransportiert – Getöteter war stadtbekannt und engagierte sich im Ehrenamt

Ort: Ahlen Dreh: 10. Dezember 2020

Eine Bluttat schockt am Donnerstagabend das nordrhein-westfälische Ahlen. Direkt vor seiner Haustüre ist ein 34-Jähriger brutal mit Kopfschuss niedergestreckt worden – er verstarb noch am Tatort. Seine Großfamilie und auch der zuständige Pfarrer können die Tat nicht fassen und liegen sich in den Armen.

Die Polizei ist währenddessen auf Täter- und Spurensuche. Das Projektil ist gefunden, aber vom Täter oder dessen Waffe fehlt jede Spur. Der Tatort ist weiträumig abgesperrt und ein Sichtschutz ist am direkten Ort des Geschehens aufgebaut. Genaue Informationen zu den Hintergründen und dem Tathergang gibt es noch nicht. Es soll dem Ganzen aber ein Streit vorausgegangen sein. Den die Eltern gehört und dann die Polizei informiert haben

Das wiederum kann Pfarrer Abuna Petrus Kaya nicht verstehen. Er kennt den Verstorbenen seit 18 Jahren, er war sogar Mitglied im Kirchenvorstand, hat sich ehrenamtlich engagiert und hatte keine Feinde. Pfarrrer Abuna Petrus Kayan versucht jetzt zusammen mit den Freunden für die Familie, Mutter und Vater des Getöteten da zu sein, denn die Situation ist wahrlich nicht einfach. Dennoch hofft der Mann der Kirche, dass die Polizei am Freitag weitere Erkenntnisse hat, wie es zu den Vorfall gekommen ist.