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Kölner feiern noch mal vor dem Lockdown

Kölner feiern noch mal vor dem Lockdown:
Menschen, dicht an dicht – Maskenpflicht, was ist das – Polizei zwingt Mann zu Boden und setzt ihm Maske auf – Fahrradfahrer pöbelt, dass er auf dem Rad keine Maske braucht – „Die Leute stehen eng aneinander, singen, tanzen, umarmen sich ohne Masken“

Ort: Köln Dreh: 01. November 2020

Es sind auf den ersten Blick unglaubliche Szenen, die sich in der Kölner Innenstadt und Partymeile abspielen. Die Leute stehen dicht an dicht, größtenteils ohne Maske. Der Eindruck entsteht, dass die Kölner vor dem Lockdown noch einmal so richtig feiern wollen und es die bisherigen Regeln gar nicht gibt. „Die Leute stehen eng aneinander, singen, tanzen, umarmen sich ohne Maske“, erklärt eine Augenzeugin. Kurz darauf drängt sich ein Betrunkener ins Bild. Die junge Frau bittet um Abstand und er kommt mit dem Argument, er hat ja eine Maske einstecken. „Wenn die Menschen immer mehr trinken und betrunkener sind, dann merkt man ja auch, dass die diese Annährungsängste nicht mehr haben. Das zum Beispiel würde nicht passieren“, so die Meinung der jungen Frau. Sie ist froh, dass es eine Sperrstunde gibt und findet den neuen Lockdown total berechtigt.

Als kurze Zeit später die Polizei eintrifft, welche die junge Frau vorher vermisst hat, kommt es zu Szenen, die unbegreiflich sind. Die Polizei muss einen Maskenverweigerer zu Boden zwingen, um ihm dann gewaltsam die Maske aufzusetzen – in einem Bereich, in dem Maskenpflicht herrscht. Andere Beamten müssen sich mit einem Radfahrer „herumstreiten“. „Was für eine Maskenpflicht? Ich bin mit dem Rad unterwegs“, sind unter anderem seine Worte.